Die Eisenbahnersiedlung ist in Aufruhr gegen das große Verdichtungsprojekt:  Froschberg 2.0

In Wahrheit ist es ein sozio-ökologisches Vernichtungsprojekt

Betroffen sind die Häuserzeilen in Ziegeleistrasse, Brahmsstrasse und Händelstrasse mit 400 Wohnungen im ersten Verdichtungsschritt, dann folgen die anderen Teile am Froschberg die zur WAG/EBS gehören.

Unsere Anliegen in Bezug auf den Umweltschutz:

  • Alter Baumbestand darf nicht fallen, denn neue wachsen schwer wieder an bzw. haben dann keinen Platz mehr
  • Offenes Gelände wird verbaut und versiegelt, das zerstört das gefällige Gesamtbild und schädigt die Natur.
  • Die Liebenswerte Gartenwohnanlage wird planiert - Igel und Hase verlieren ihr Zuhause.
  • Lebensraum für die Tier-  & Pflanzenwelt wird zerstört und zu öden funktionalen Freiräumen umgewandelt
  • Tiefgaragen werden gebaut und kein Mobilitätskonzept für den Froschberg und das Stadion weit und breit, überall rings herum wird zusätzlich weiter verdichtet und verbaut.
  • Eine faktische Versiegelung von 2/3 des jetzt noch offenen Geländes
  • Seltene Tierarten: Insekten, Eidechsen, Molche, Vögel, etc. werden ihren Lebensraum verlieren nur wegen der Gier der Bauprojektbetreiber.
  • Stadtklima Erwärmung, Durchlüftung der Region, Abgase durch Tiefgaragen
  • Rund 2/3 neuer Wohneinheiten bei einem Bestand von 400 Wohneinheiten - eine gefühlte Verdoppelung auf gleichem Raum!

 

Wir haben bereits 400 BewohnerInnen Unterschriften gesammelt und machen weiter.

 

 - Wir kenne die vorläufigen Planungsunterlagen und die geplanten tiefen Einschnitte.

 

- Von Seiten der Politik ist Stillhalten verordnet - Die SPÖ treibt das Projekt voran, entgegen dem Willen der Froschberger.

 

- Wir sind für eine sanfte Sanierung mit Rücksichtnahme auf die Umwelt und die gewachsene soziale Struktur

 

- Wir laden dich ein, uns am Froschberg zu besuchen, damit du dir selbst ein Bild machen kannst.

 

Leider zählt der Umweltschutz und der Bestandschutz in der Linzer Stadtentwicklung nichts. Das Projekt wurde grün eingefärbt, deshalb üben Die Grünen auch wenig Kritik.

Mit der Floskel „leistbares Wohnen“ nicken die Sozialdemokraten dieses Projekt ab, obwohl niedrige Mieten nicht gesichert sind.

Mehr als Floskeln fallen den Sozialdemokraten auch nicht ein, sie stehen alle unter der Knute des Bürgermeisters Klaus Luger.

 

Wir sind mit der OÖ Mietervereinigung in engem Kontakt.